Auf persönliche Angriffe reagieren?

Auch wenn es weh tut: Auf üble persönliche Angriffe zu reagieren, kann unter Umständen sinnvoll sein. Wir haben relativ oft erlebt, dass Leute ihren Tonfall sofort ändern, wenn sie eine Reaktion erhalten – mit der sie meist überhaupt nicht rechnen und der sie in den meisten Fällen Respekt zollen. Einige von ihnen fühlen sich unserer Zeitung heute verbunden, ungeachtet dessen, wie erreichbar diejenigen letztlich in der Sache sind. Zumindest vernünftige Diskussionen sind häufiger möglich als man in manch hitziger Situation meinen mag.

Faustregeln:

  • Jeder, der uns nicht komplett unterirdisch angeht, erhält eine Antwort und die Chance, sein Anliegen noch einmal gemäßigt vorzutragen.
  • Versuchen, den Angreifer persönlich (per E-Mail oder Direktnachricht) zu erreichen. In öffentlichen Diskussionen wollen zunächst die wenigsten ihr Gesicht verlieren.
  • Pöbler aller Art, die erkenntlich nicht auf dem Boden des Grundgesetzes stehen, sind jedoch von vornherein raus.

 

Gerüchte, Fake-News und Hate-Speech: In der Lokalredaktion des Zollern-Alb-Kuriers haben wir rund um die Berichterstattung über die LEA Meßstetten gelernt, wie Journalisten mit diesen Herausforderungen umgehen können. An dieser Stelle beantworte ich in loser Reihenfolge die häufigsten Fragen, die mich zu unserer Arbeit erreichen und stelle Beispiele vor.

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